Sommer 2012 - Bartl Bergfrosch entdeckt den Märchenwald

„HOLLERIDÜLJÖÖÖ!!!“,
schallt es durch die Luft.
Wer jodelt denn hier so fröhlich über die Wiesen? Das ist natürlich Bartl Bergfrosch, wer kennt ihn nicht: in rotkariertem Hemd, den feschen Lederhosen und mit Tiroler Hut, wie es sich für einen echten Tiroler eben gehört!
Singend und springend begrüßt er jeden Tag seine jungen Freundinnen und Freunde, die mit ihren Eltern den Sommerurlaub in Tirol verbringen. Die meisten Kinder kennen ihn schon und wollen auch heuer wieder unvergessliche Ferien mit dem vergnügten grünen Burschen erleben. Und wenn er seinen Jodler schmettert, heißt das: Auf zu neuen Abenteuern!
Am liebsten ist der langbeinige Bartl in den Bergen unterwegs – er hat schon sämtliche Gipfel erklommen, kennt die Gegend wie seine Westen-, nein: Lederhosentasche, keine Ecke ist ihm unbekannt. Nur allzu gern erzählt der sportliche Bergfrosch von seinen Ausflügen! Alle lauschen ihm gespannt und wollen sofort selber mit dabei sein.
Eines aber wollen die Kinder immer wieder wissen: „Warum bist du so stark?“ Und: „Hast du keine Angst beim Klettern?“
Dann schmunzelt Bartl ganz verschmitzt und verrät, was ihn fit hält: das tägliche Leiter-Kraxeln (beruflich ist er nämlich Wetterfrosch), Weit- und Hochsprung im Froschathletikverein und das Schuhplattln in der Quaxer-Tanztruppe.
Und fürchten? Das muss er sich überhaupt nicht, schließlich hat er immer seinen Glücksbringer dabei: ein wunderbar blitzblankes Froschamulett.
Doch eines Morgens bleibt es plötzlich ganz still. Kein Jodeln, keine Luftsprünge und vor allem: kein Bartl Bergfrosch! Erstaunt fragen sich die Kinder, was geschehen sein mag: Wo ist Bartl nur geblieben? Überall schauen sie sich um nach ihm–bis auf einmal jemand ruft: „Da liegt eine Nachricht unter dem Stein! Die hat bestimmt Bartl für uns hinterlegt!“ Und so ist es auch:
„Liebe Kinder,
macht euch keine Sorgen um mich–ich habe tolle Neuigkeiten für euch! Gestern Abend hat mir meine Freundin Greta Grasmücke von einem wunderschönen Märchenwald erzählt. Ein Ort, den ich noch gar nicht kenne! Das lässt mir einfach keine Ruhe–den muss ich natürlich auf der Stelle erkunden und mache mich gleich auf!
Aber: Wollt ihr mir nicht nachkommen? So ein Märchenwald macht zusammen doch viel mehr Spaß als alleine!
Damit ihr mich findet, hinterlasse ich euch unterwegs regelmäßig Hinweise. Und für den Fall, dass es euch gelingt, mich bis zum Abend aufzuspüren, habe ich für jeden von euch ein Glücksbringer-Froschamulett in meinem Rucksack verstaut ...
Liebe Grüße, pfiat enk und bis bald!
Euer Bartl Bergfrosch
PS: Nehmt auf eurer Expedition meine Freunde, die Fährtensucher, mit. Sie kennen die Umgebung fast so gut wie ich. So könnt ihr euch nicht verirren.“
Das lassen sich die Kinder nicht zweimal sagen: Gemeinsam mit den Fährtensuchern hecken sie einen Plan aus, rüsten sich für das Abenteuer und ziehen los.
Ob sie Bartl und den Märchenwald wohl rechtzeitig gefunden haben? Das sei an dieser Stelle nicht verraten.
Probiert es doch selber aus!





















